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An den Bahn-Schweizermeisterschaften in Basel kam ich über 5000m nicht auf Touren, und belegte den enttäuschenden 17. Schlussrang.

Obwohl ich seit meiner Rückkehr in die Schweiz mehr Zeit für Training und Erholung hatte, fühlten sich die letzten Monate eher als ein Krampf an. Was sich bereits deutlich in meinen ersten beiden Rennen wiederspiegelte und auch an der Aktiven Schweizermeisterschaft nicht anders war. Ich fühlte mich im Rennen zwar lange sehr gut, doch als es ernst galt konnte ich einfach nicht reagieren. Der 17. Rang und die Zeit von 14:46 zeigen dabei deutlich auf, dass es aktuell nicht gerade grandios läuft. Es gibt mehrere Gründe welche zu diesem Resultat führte. Ein Einfluss hatte sicher die Tatsache, dass bereits seit geraumer Zeit mit einer Verletzung der Ferse laboriere. Zwar konnte ich noch immer solid trainieren und auch im Wettkampf war ich nahezu Schmerzfrei, doch trotzdem waren die Beschwerden omnipräsent. Dies hatte zeitweilen Einfluss auf Moral, aber auch Selbstvertrauen. Seit einer Woche habe ich nun eine Diagnose, was die Planung für die nächsten Monate schon einfacher macht. So werde ich zuerst eine etwas längere Trainingspause machen, bevor es dann in die Vorbereitung für den Frühling geht.

 

Einleben in der Hauptstadt

Während dieser Trainingspause werde ich aber nicht einfach auf der faulen Haut liegen, sondern einige Ideen umsetzen, um meinen (Sport-) Alltag zu optimieren.  Einen ersten Schritt dafür habe ich vor wenigen Wochen bereits gemacht: Ich bin die Schweizer Hauptstadt gezogen, um mich dort der Trainingsgruppe von Beat Aeschbacher und Sandra Gasser anschliessen zu können. Während meiner Zeit in Nidwalden, merkte ich, wie wichtig es für mich ist, Teil einer Trainingsgruppe zu sein. Für mich bringt es eine gewisse Lockerheit in den Trainingsalltag, was mir in den letzten Monaten etwas fehlte. Nachdem ich in den vergangen Jahren bereits in St. Moritz häufig mit dieser Gruppe unterwegs war, bin ich überzeugt, dass dies für mich die optimale Variante ist. So freue ich mich bereits riesig, in einigen Wochen wieder in das Training einsteigen zu dürfen und bin gespannt, was die kommende Saison bringt.