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Trotz neuer Bestzeit an den 10’000m Schweizermeisterschaften in Uster, ist der Start in die Bahnsaison nicht geglückt.

Endlich war es so weit: Der erste Wettkampf nach dem Corona-Lockdown stand auf dem Programm. Nach solidem Training in den vergangenen Monaten war ich äusserst motiviert bei meinem ersten Bahnrennen in der Schweiz, nach vier Jahren in den USA, eine gute Performance abzuliefern. Dank der aktuell aussergewöhnlichen Corona-Situation war das Teilnehmerfeld noch stärker besetzt als in vergangenen Jahren, was natürlich optimal ist um neue Bestzeit zu laufen.

Das Rennen verlief dann etwas anders als geplant: Die ersten Runden war ich leicht vor der geplanten Pace. Ich passierte den 5. Kilometer in 14:56, war also wieder im Fahrplan, musste dann aber schon bald die ersten Läufer meiner Gruppe ziehen lassen. Die Endzeit von 30:37 zeigt auf, dass die zweite Hälfte nicht annähernd nach Plan lief. Rückblickend hatte ich eine bessere Zeit in den eigenen Händen, denn die Bedingungen waren gut. Für mich gilt es nun geduldig zu bleiben, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Vorbereitung für die Bahnsaison voranzutreiben. So geht es nächste Woche in meinen zweiten Höhentrainingsblock in St. Moritz.

(Bild: Mirko Blättler)